Veranstaltungstipps von der LV Selbsthilfe

die Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V. lädt ein zur Auftaktveranstaltung:


„Nicht über uns ohne uns - Gesundheitsselbsthilfe                              im 21. Jahrhundert“
Wir möchten mit Ihnen und unseren Referent*innen ins Gespräch kommen über Entwicklungen, Trends und Formen der (Berliner) Gesundheits-Selbsthilfe. Ständig steigende Anforderungen an die Selbsthilfe und ihre Aktiven, Finanzierungsmöglichkeiten und Fragen der Nachwuchsgewinnung werden ebenso thematisiert wie Vielfalt und neue Formen von Selbsthilfe. Wann: Donnerstag, 10. November 2016 von 16.00 – 19.30 Uhr Wo: ABSV (Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V.) / Saal, Auerbachstraße 7, 14193 Berlin (Grunewald) *barrierefrei zugänglich* 


 Programm

16.00 Uhr Begrüßung und Vorstellung der Referent*innen

16.10 – 16.40 Uhr und Diskussion Entwicklungsmomente der Selbsthilfe – Vielfalt als Stärke der Selbsthilfe Dr. Willibert Strunz, ACHSE e. V., Vorstand

17.00 – 17.20 Uhr und Diskussion Sicherung der Unabhängigkeit der Selbsthilfe Dr. Siiri Doka, BAG SELBSTHILFE, Referatsleiterin

17:40 – 18:10 Uhr Pause mit Imbiss und Getränken

18.10 – 18.30 Uhr und Diskussion Generationenwechsel in der Selbsthilfe (Nachwuchsgewinnung) Marianne Schumacher, ApK, Vorstand

18.50 – 19.10 Uhr und Diskussion Gedanken zur Zukunft der Selbsthilfe Dr. Manfred Schmidt, Ehrenvorsitzender der LV Selbsthilfe Berlin e.V.

19:30 Uhr Ende Moderation Franziska Müller, Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung Die Veranstaltung wird von Schrift- und Gebärdendolmetscher*innen begleitet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gerne können Sie diese Einladung über Ihre Kanäle weiter streuen.

 Digitale Hilfsmittel für Betroffene und Angehörige
Informationsveranstaltung der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V.
Mittwoch, 30.11.2016, Haus des Sozialverband Deutschland, 16.00 bis 19.00 Uhr 
 
Digitale Alltagshelfer und Hilfesysteme können für Betroffene von chronischen Krankheiten und Behinderungen schon heute einen wesentlichen Beitrag zu mehr Lebensqualität, Selbstständigkeit, Sicherheit und Teilhabe leisten. Dies gilt auch und in besonderem Maß für die mitbetroffenen Angehörigen. Mit digitalen Hilfen ausgerüstete Wohnungen „beschützen“ und unterstützen ihre Bewohner_innen und vernetzen sich mit Angehörigen und Pflegepersonal. Angehörige, die entfernter wohnen, können mit einer Angehörigen-App den Kontakt zu den zu Pflegenden und den Behandlern und Nachbarn intensivieren. Wenn eine herausfordernde Pflegesituation wie bei Demenz eintritt, kann man sich als Angehöriger in Online-Kursen fortbilden.
Was jedoch ist „gute“ und für Betroffene und ihre Angehörigen „nützliche“ und „sinnvolle“ Technik, die unterstützt und ermündigt, jedoch nicht entmündigt? Wo kann Technik beitragen, Angehörige zu entlasten, ohne dass der „Faktor Mensch“ zu kurz kommt? Wie viel Technik (oder noch mehr?) wollen wir in unser Leben integrieren, weil es damit besser und sicherer wird? Dies können wir als Betroffene und interessierte Verbraucher vielleicht am besten in eigener Anschauung beurteilen.
Mit unserer Veranstaltung stellen wir aus dem Blickwinkel der Selbsthilfe Beispiele für praktische Hilfen für Angehörige von Demenzpatienten vor, präsentieren Beispiele für Ambient Assisted Living (AAL, also elektronisch unterstützte Steuerung der Wohn-Umgebung) und der Kommunikation mit Angehörigen. Entwickler werden ihre Konzepte und Lösungen präsentieren und in einer kleinen Ausstellung zeigen. Frau Prof. Wilkes von der TH Wildau hält einen Vortrag über die Möglichkeiten, wie mit Technik mehr Selbstbestimmung und Sicherheit beim Wohnen erreicht werden kann. Anschließend diskutieren wir mit Vertreter_innen aus Politik, Krankenkasse, Pflege, Angehörigeninitiativen und Selbsthilfe über die Möglichkeiten, Grenzen und Rahmenbedingungen von digitaler Hilfs-Technik.

Programm

1. Ausstellung, z.B. …
1. Online-Kurs für Angehörige von Demenzerkankten
2. Unterstützte Kommunikation: AAL-App für Angehörige
3. AAL – Ambient Assisted Living (Projekt und Modell „Ermündigungswohnung“ sowie die
geplante AAL-App für Angehörige)

2. Vortragsprogramm 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Begrüßung/Moderation: Gerlinde Bendzuck

Vorstellung der Praxisbeispiele durch die Entwickler/Firmen (16.10-17.10)
4. Elisabeth Rother (Töchter und Söhne)
5. Mario Fischer (OTB),
6. Dr. Oliver Hüfner (IBM)
Zeit für Fragen an die Aussteller_innen

Pause 17.10-17.30

17.30 bis 18.00 Vortrag zu den Möglichkeiten des Ambient Assisted Living
Prof. Birgit Wilkes, TH Wildau: Selbstbestimmt und sicher wohnen – kann Technik helfen?

Diskussion ab 18.00 Uhr
Mechthild Rawert, MdB,  Oliver Blatt, Leiter der Abteilung Gesundheit, Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)  Prof. Birgit Wilkes, Technische Hochschule Wildau  Daniel Ruprecht, Deutsche Alzheimer-Gesellschaft  Christine Schmidt-Statzkowski, Geschäftsführerin von PREMIO Pflegeberatung  Dr. Oliver Hüfner, Associate Partner, IBM Global Business Services
Die Veranstaltung wird gefördert aus den Mitteln der Gemeinschaftsförderung der Krankenkassen und ist Teil unserer Veranstaltungsreihe Selbsthilfe Digital für Betroffene und ihren Angehörigen sowie die interessierte Öffentlichkeit, Angehörige der Gesundheitsberufe und Entwickler. Nächster Termin: Mittwoch, 25. Januar 2017, 16.00 - 19.00 Uhr, „Sicherheit und Nutzen von digitalen Gesundheitsanwendungen“

Selbstdarstellung: Die Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin ist der Dachverband der Berliner Selbsthilfeorganisationen für Menschen mit chronischen Krankheiten und Behinderungen. Wir bündeln die Interessen von rund 70 Vereinen mit 45.000 Selbsthilfe-Aktiven in Berlin.

Weitere Informationen unter www.lv-selbsthilfe-berlin.de
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Anmeldung erbeten unter info@lv-selbsthilfe-berlin.de.
Kontakt: Gerlinde Bendzuck, 030 447 97 67 / 020 27 59 25 25
Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Schrift- und Gebärdendolmetscher sind vorhanden, bitte Bedarf anmelden.